Montag, 7. August 2017

Wie es wirklich war

Das Märchen vom Wettlauf zwischen Hase und Igel kennen alle. Es endet mit dem Tod des überheblichen Hasen: "Beim vierundsiebzigsten Male aber kam der Hase nicht mehr bis ans Ende. Mitten auf dem Acker stürzte er zur Erde, das Blut schoß ihm aus dem Halse, und er blieb tot auf dem Platze. Der Swinegel aber nahm seinen gewonnenen Louisdor und die Buddel Branntwein, rief seine Frau aus der Furche ab, und beide gingen vergnügt miteinander nach Hause: und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch."

In Wirklichkeit lag der Hase dem Tode nahe in der Furche und Frau Igel hatte großes Mitleid. Sie überredete ihren Mann, den Hasen mit heim zu nehmen, kochte ihm leckere Möhren-Apfel-Suppe und pflegte ihn gesund. Seitdem wohnen Hase und Igel in einem kleinen Häuschen in Buxdehude. Frau Igel kocht und putzt während die Herren Gespräche über Gott und die Welt führen.




Kommentare:

Naturwandererin hat gesagt…

Das ist aber eine tolle Version des bekannten Märchens, das Foto dazu süss. Immer wenn ich dieses Märchen im Kindergarten erzählt habe, haben alle dem guten Ende entgegengefiebert, spannend war's.
Liebe Grüße und viel Erfolg auf weiteren Entdeckungsreisen im Alten Land
Edith

do hat gesagt…

Wunderbar! Diese Version gefällt mir.
Herzlich, do

Egbert Büschel hat gesagt…

Wenn eine eine Reise macht, dann kann sie was verzählen. :))) Selbst in einem Alten Land nehmen Geschichten einen neuen und einen freundlichen Weg. Das, liebe malesawi, wünsche ich euch auch für eure gesamte Reise, neue Geschichten, freundliche Erlebnisse und jeden Tag die schönsten Bäume auf dieser Welt mit Menschen darunter, über deren Begegnung sich Mann und Frau freuen dürfen.


Ab morgen bin ich wieder daheim und ab dann verfolge ich mit Spannung das Geschehen weiter.

herzliche Grüße,
egbert